By: Werner Zimmer An: 6. Januar 2018 In: Uncategorized Comments: 0
Heute am 26.11. haben wir nur noch einen Stopp, den letzten, dann sind wir in Villajoyosa angekommen. Der Tag beginnt normal, Aufstehen, Wasser ins Gesicht, Zähne putzen, Sandwiches für die Fahrt machen und alles transportsicher verstauen.
Kurz vor 1/2 9 sind wir soweit startklar. Beim Versuch den Wohnwagen mit Hilfe des Movers von der Parzelle zu manovrieren streikt der rechte hintere Motor. Er blockiert. Sch….. Nochmal rückwärts versuchen, klappt. Gott sei dank. Es ist zwar etwas eng zum heraus manoverieren, aber es hat geklappt, anhängen und los gehts. Erst auf die N 340 und dann auf die Maustrecke AP7 Richtung Valencia, Alicante.
Die Sonne lacht, die Strassen sind fast leer, es ist Samstag…
Nach knapp 31/2 std Fahrt erreichen wir endlich unseren “Seelenort”, den Campingplatz El Torres in Villajoyosa. Das einchecken geht schnell da wir schon im vergangenem Jahr, bei unserm letzen Aufenthalt reserviert hatten und all unser Daten gespeichert sind.
Also los zur Parzelle. Beim einsteigen ins Auto sehe ich, das unsere Freunde Renate und Walter uns bereits willkommen hießen. Die beiden gehen langsam auf die 80 zu und überwintern schon seit über 30 Jahren hier an der Costa Blanca. Vor 15 Jahren haben die beiden sich eine feste Parzelle auf dem Campingplatz Villamar in Benidorm gepachtet und ihren Wohnwagen dort das ganze Jahr stehen. Die beiden kommen Mitte Oktober und bleiben bis Ende April. Sie sind uns eine wertvolle Unterstützung und Ratgeber.
Wir beziehen nun unsere Parzelle, viele Bekannte der vergangenen Jahre sind bereits da und begrüßen uns mit einem lauten Hola. Küsschen hier, Handschlag da, man kommt irgendwie nach Hause…
Das rangieren auf die Parzelle ist mit einigem Fluchen und der Hilfe der Nachbarn schnell von statten gegangen. Der Movermotor hat seinen Dienst komplett eingestellt. Einige kräftige Männer schieben und ziehen den 2,5 to Wohnwagen auf den richtigen Standort. Der Rest geht vollautomatisch. Wir haben uns im Sommer einen Level-System angeschaftt. Dieses Hydraulische System stellt den Wohnwagen automatisch in Waage und stützt ihn sicher ab. Die Zeit kann ich nutzen um den Strom anzuschliessen.
Nachdem wir uns häusliche eingerichteet haben und zu Mittag gegessen hatten, war unser erster Weg zum Strand. Der liegt nur 100 m von unserem Stellplatz weg und hat auch eine 500m lange Promenade. Das Wetter ist herrlich,18 Grad und Sonnenschein. So kanns bleiben.
“Anton” hat bereits die ersten Bekanntschaften mit unseren Nachbarn gemacht und die freuen sich das er so gut erzogen ist und soviel Freude macht. Es vergeht kein Tag an dem “Anton” als erster begrüßt wird und er auch namentlich auf dem ganzen Campingplatz bereits bekannt ist. Bis alle unsere Namen kennen  wird wohl noch eine Zeit vergehen. Aber damit müssen wir Hundebesitzer “klar kommen…
Heute, am 27.11. will ich unser Vorzelt aufbauen. Für die nächsten Tage haben sie unbeständiges Wetter gemeldet. Und damit ich nicht alles in den PKW oder im Wohnwagen verstauen muß, bietet sich ein Vorzelt an. Wir habe uns vor 3 Jahren eine  sogenanntes Luftzeit angeschafft. Dieses Zelt kommt ohne jegliches Gestänge aus und wir nur mit Hilfe von aufblasbaren Luftpolstern gehalten. Der Vorteil ist.. es ist binnen 15 Minunten aufgebaut, wobei das Heringe einschlagen dann aber doch noch 30 min zuzätzlich benötigt und ich kann dieses Zelt ohne weitere Hilfe alleine aufbauen.
Der Stellplatz ist mit Steinen grob gekiest und Marion hat Schwierigkeiten mit dem Rollstuhl voran zu kommen. Beim vorletzten Aufenthalt haben wir uns dicke Gummimatten gekauft und diese als Weg und als Terrasse ausgelegt. TippTopp. Leider sind die Matten “sau” schwer, aber wir können sie hier auf dem Campingplatz einlagern bis zum nächsten Gebrauch.
Die Woche vergeht, wir besuchen unsere Freunde Walter und Renate in Benidorm, sind viel an unserem Strand und flanieren an der Strandpromenade in Benidorm. Ein besonders schöner Platz dort ist das Castello de Benidorm. Ein nachgebauter Maurischer Patio in den typisch weiß blauen Farben. Der Blick in die Berge und auf das Meer ist einfach klasse. Die Restaurants und Cafe sind in der Jahreszeit sehr gut besucht und auch wir gönnen uns den ersten Cafe con Leche seit wir in Spanien sind.
Am Abend rief uns Walter an und fragte ob wir am Mittwoch Lust haben einen Ausflug zu machen, nach Oliva. Das passte. Wir hatten sowieso vor uns dort mal einigen Campingplätze als Alternative anzusehen. Also sagten wir zu.
Über diesen Ausflug berichte ich Euch im nächsten Blog.