By: Werner Zimmer An: 19. Dezember 2017 In: Uncategorized Comments: 0

Nach 2 Nächten in Louhans und dem Besuch der kleinen Stadt mit ihren Karkaden haben wir am Mittwoch Morgen um 11.00 Uhr de.n erlösenden Anruf des ADAC erhalten, dass unser Auto wieder fahrbereit ist und es komplikationslos repariert werden konnte. Da wir die Übernachtungen bereits bezahlt hatten sind wir natürlich sofort los. Zu Fuß waren es gerade mal 20 min zu laufen zum Boschdienst.

Das Auto und der Wohnwagen standen hinter der Werkstatt abfahrbereit. Ich ging hinein und wurde freundlich begrüßt. Mit Händen und Füssen haben wir uns verständigt und es wurde mir erklärt das der Partikelfilter komplett zu war und er nur mit Hilfe einer speziellen Reinigungsflüssigkeit wieder sauber gemacht werden konnte.

Ich war zufrieden, ging zur Kasse und bezahlte die Rechnung.

Marion wartete draussen und war erleichert als ich mit dem Schlüssel unser Auto aufschloss und sagte ” wir können los”. Schnell Swisstrack und Rollstuhl im Kofferraum verfrachtet. Erstmal wieder zurück zum Tanken, dann ins Hotel, Klamotten einpacken, einladen und Schlüssel abgeben. Das ging fix und so konnten wir um 13.00 Uhr bereits den Wohnwagen anhängen und unser Erlebnis “Überwintern ” fortsetzen.

Ich gab im Navi den Campingplatz Indigo Lyon in Dardilly ein und machten uns auf den Weg. Nach 130 Km und 2 1/2 Std später fuhren wir auf den Campingplatz. Das einchecken ging schnell, da wir mit ACSI Campingcard unterwegs sind und unsere Daten vom letzten Aufenthalt im Dezember 2016 gespeichert waren.

Wir suchten uns eine  guten Platz und parkten den Wohnwagen ein, Strom anschliessen und erstmal was essen. Wir hatten zwar für die Fahrt vom Frühstück im Hotel was mitnehmen können, aber das war dann doch eher für den hohlen Zahn.

Nach dem köstlichen Mal machte ich erstmal mit Anton eine ausgiebige Gassirunde und Marion legte sich etwas zum ausruhen hin. Den Abend verbrachten wir mit lesen und mit Arbeit am PC.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 07.00 Uhr. Derheutige Tag wird lang werden. Über 500 km liegen vor uns, dann haben wir die Spanische Grenze überschritten und werden uns in Capmany für eine Nacht niederlassen.

Nach dem wir uns Landfein gemacht hane, ein paar Sansdwiches für die Fahrt geschmiert und alles ordentlich verpackt haben spannen wir an und los gehts um 8.30 Ur Richtung Spanien.

Schon bei der Auffahrt zur A 6 der erste Stau, Berufsverkehr. Nach ca. 15 Minuten freie Fahrt auf der Mautautobahn A 6 Richtung  Valence- bei Orange wechseln auf die A 9 Richtung Montpellier-Barcelona.

Wir erreichen Capmany nach 7 Std Fahrt. Der Campingplatz L´Albera liegt direkt vor dem wunderschönen kleinen Ort. Wir und viele andere Spanien-Reisende nutzen diesen Campingplatz als Zwischenstopp. Wir nutzen ihn zusätzlich um uns mit den hervorragenden Weinen der Region Emporda ein zudecken.

Unser erster Weg führt uns dehalb am selben Nachmittag noch zur Bodega Oliveda. Wir werden seht freundlich begrüßt und uns werden alle Weine die uns interessieren zur Probe angeboten. Gott sei Dank ist der Campingplatz nicht weit weg. Vorher gehen wir aber noch schnell das nötigste im kleinen “Tante Emma-Laden ” im Ortskern besorgen.

Wir entscheiden uns für 3 Sorten und nehmen je einen Karton davon mit auf unsere Reise. Auf der Heimfahrt im Februar werden wir wieder dort Halt machen und uns für den Rest des Jahres mit Rotwein und Sangria eindecken.

Die Fahrt und die Weinprobe war anstrengend und so liegen wir bereits um 1/2 10 im Bett. Auch morgen wollen wir Frühzeitig aufbrechen. Unser nächster Stopp ist Benicasim in der Provinz Valencia, Communidat Castellon. Wir haben rund 400 km vor uns, aber auf der Mautstrecke AP 7 werden wir in 5 Std dort sein.

Die Fahrt führt uns an Barcelona und Taragona vorbei. Es läuft gut. Auch das Auto macht keine Zicken mehr. Am frühen Nachmittag erreichen wir unseren letzten Zwischenstopp in Richtung Überwinterungsplatz. Benicassim… Schon die Anfahrt ist für unser eine Augenweide. Kurz hinter Peniscola fahren wir auf die N 340 , an Orepesa vorbei und dann schnell nach links abbiegen. Die Küste und das Meer erwarten uns mit herrlichem Sonnenschein. Eine Ampel noch dann sind wir auf unserm 2. liebsten Platz… Camping Azahar.

Benicasim ist mit seinen ca. 14.000 Einwohner ein kleines Einod in der Region. In der Haupsession tummeln sich mehr als 40.000 Touristen auf der ca. 4 km langen und 2 riesigen Strandabschnitten.

Wir suchen uns einen günstigen Stellplatz, parken ein, essen eine Kleinigkeit und machen dann einen ausgiebigen Promenaden-Spaziergang und können uns den ersten “Cafe´con Leche in einem Restaurant am “Torre San Vicente”.

Ein perfekter Tag an der spanischen Küste Azahar geht zu Ende.

Morgen geht zur letzen Etappe nach Villajoyosa.